Seenotrettung

Seenotrettung

Wir sind draußen auf dem Meer, um

  • Schiffbrüchige zu retten
  • Menschen aus Gefahren zu befreien
  • Verletzte und Kranke zu versorgen

Wir sind startklar zum Einsatz – rund um die Uhr und bei jedem Wetter.

Seenotrettung bedeutet helfen – ohne Ansehen der Person deren Nationalität und Ursache.

Artikel 98 des Seerechtsübereinkommen:

„Jeder Staat verpflichtet den Kapitän eines seine Flagge führenden Schiffes, soweit der Kapitän ohne ernste Gefährdung des Schiffes, der Besatzung oder der Fahrgäste dazu imstande ist, jeder Person, die auf See in Lebensgefahr angetroffen wird, Hilfe zu leisten. „

Unsere Seenotrettungseinsätze beinhalten nicht nur ausschließlich:

  • Mensch über Bord
  • Brand im Maschinenraum
  • Wassereinbruch auf einem Fischkutter
  • Ein schwer verletzter Seemann auf einem Handelsschiff
  • Ruderausfall an Bord eines Motorbootes
  • Mastbruch auf einer Segelyacht

Nein, dazugehören auch jene, die die tödlichste Fluchtroute der Welt übers Mittelmeer gewählt haben. Jährlich sterben dort mehr als Tausend Menschen. Seit 2015 wurden mehr als 81.000 Menschen gerettet.

Seit 2014 starben mindestens 30.000 Flüchtende bei ihrem Versuch, das Mittelmeer zu überqueren. Doch die EU-Regierungen nehmen ihre völkerrechtliche Verantwortung nicht wahr und legen ihren Fokus auf den Schutz der Grenzen. Rettungen von in Seenot geratenen Menschen werden fast ausschließlich von privaten Hilfsorganisationen geleistet. Nanoug Foundation wird ab Mai 2022 auf dem Mittelmeer aktiv, denn Unterstützung und medizinische Hilfe wird hier dringend gebraucht.

Seenotrettungseinsatz

Ab  Mai 2022  setzen wir unsere Hilfe auf dem Mittelmeer fort – mit einem eigenen Schiff. Ziel des Einsatzes ist es, die Leben von Geflüchteten und Migrant*innen zu retten, die sich auf die gefährliche Überfahrt von Libyen nach Europa machen.

Menschen, die sich in Seenot befinden, müssen gerettet werden. Nach diesem Grundsatz retten und versorgen wir Flüchtende, die sich auf den gefährlichen Weg über das Mittelmeer begeben. Viele leiden unter Verletzungen von ihrer Gefangenschaft in Libyen. Andere haben Verätzungen von dem gefährlichen Misch aus Salzwasser und Benzin, das sich in den seeuntaglichen Booten sammelt, oder leiden an Unterkühlung.

Trotz klarer Regelungen im internationalen Seerecht und Völkerrecht werden private Hilfsorganisationen bei ihren Seenotrettungseinsätzen behindert und die lebensrettende Arbeit kriminalisiert: Europäische Staaten sperren z.B. immer wieder ihre Häfen für private Rettungsschiffe, Gerettete können dann mitunter wochenlang nirgends sicher an Land gehen. Zudem werden regelmäßig Rettungsschiffe von europäischen Behörden blockiert oder beschlagnahmt und die Betreiberorganisationen mit willkürlichen strafrechtlichen Maßnahmen belegt.

Diese Politik führt dazu, dass kaum noch oder zeitweise gar keine Rettungsschiffe mehr auf See sind. Die EU hat darüber hinaus die Koordinierung von Rettungsaktionen in internationalen Gewässern, in denen die meisten Schiffbrüche stattfinden, auf die libysche Küstenwache übertragen. Für flüchtende Menschen hat das katastrophale Folgen, denn die Küstenwache zwingt die Menschen zurück in ein Bürgerkriegsland, indem sie die Internierung in menschenunwürdigen Lagern erwartet.

Zehntausende Schutzsuchende hat die libysche Küstenwache in den letzten fünf Jahren zurück nach Libyen getrieben. Hier erfahren viele Folter, sexualisierte Gewalt und Inhaftierungen.

Libyen: Ort des Grauens

Viele der Flüchtenden haben auf ihrem Weg extreme Formen von Gewalt und Ausbeutung erlebt. Insbesondere Menschen, die aus oder durch Libyen geflüchtet sind, berichten von gewaltsamen Übergriffen, Folter, sexualisierter Gewalt, Mord und Sklaverei. Unsere Teams leisten – wo ihnen Zugang gewährt wird – medizinische Hilfe in Internierungslagern in der Hauptstadt Tripolis und Umgebung. Aufgrund der dortigen katastrophalen Zustände und unseren eingeschränkten Möglichkeiten, bleibt das Leid der Menschen groß.

Aus diesen Beweggründen setzt sich die „Nanoug Foundation“ ein, hier die notwendigen und dringend erforderlichen Maßnahmen einzuleiten und die medizinische Versorgung sicherzustellen. Umso auch den klaren Regelungen im internationalen Seerecht und Völkerrecht gerecht zu werden.

Dieses wird finanziert von der Nanoug Shipping Company, sowie von der Nanoug Foundation, sowie mit Spenden und auch durch Unterstützung von Reedereien und Kaufleuten.

Mit Ihrer Spende helfen Sie dort, wo am dringendsten Geld benötigt wird. Danke, dass Sie die Arbeit von Nanoug Foundation unterstützen!

Seenotrettung

Zahlungsmethode auswählen
Persönliche Informationen

Kreditkarteninformation
Dies ist eine SSL-gesicherte Zahlung.

Spendensumme: 25,00€

Betten und Decken sind in libyschen Internierungslagern keine Selbstverständlichkeit. Vor allem in den inoffiziellen Lagern sind die Zustände katastrophal.
©Aurelie Baumel/MSF

Seenotrettungszentrale der Nanoug Shipping Company

© Copyright 1990 - 2022 Nanoug Shipping Company | Nanoug Foundation | Job Portal
error: Content is protected !!