Finanzielle Unterstützung

für mittellose Seeleute deren Familien, Witwen und Waisen

Lassen Sie uns kurz vorweg einiges erläutern und bitte nehmen Sie sich die Zeit und lesen Sie bis zum Ende. Vielen Dank

Es sind häufig traurige Geschichten, die man von Seefahrern zu hören bekommt: Gut ausgebildete, studierte, junge Leute suchen hände- ringend nach Jobs und werden ausgebeutet. Einige wollen an dem Wunschberuf in der Seefahrt festhalten und steigen zu ungeheuerlichen Konditionen auf Schiffen ein, wieder andere geben ihren Traum einfach auf.

So auch Frederike Hauke (26). Sie stammt aus einer Seefahrer Familie und wollte gerne selbst Erfahrungen auf den Weltmeeren sammeln. Während Ihres Studium hatte sie sich bei einigen Reedereien beworben, um das benötigte Praktikum absolvieren zu können. Sie erhielt Angebote, von Reedern. „Die hätten Sie für Kost und Logis eingestellt“, sagt sie. Die Anreise und die notwendigen Zertifikate hätte sie selbst bezahlen müssen.

Aber trotz einer Ausflaggung und der fehlenden kaufmännischen Kompetenz, kommt es häufig bei Reedern vor, das Sie Ihr Schiff im Hafen irgendwo auf der Welt verlassen. Dabei nehmen Sie skrupellos in kauf, das Seeleute an Bord verbleiben, ohne Proviant und noch mit ausstehender Heuer (meist für mehrere Monate). Keine Chance Ihre Heimreise anzutreten und/oder anderswo anzuheuern, auf Grund da der Reeder die Arbeitspapiere und Dokumente nicht ausgehändigt hat. Dies geschieht meist aus Habgier und unter Implementierung fehlender Charakterstärke und mangelndem Respekt, sowie fehlendes Verantwortungsbewußt sein.

Und das sind keine Einzelfälle !

So etwas entsteht, da ein Großteil von Reedereien weltweit sich eine weitere Möglichkeit einer Ausflaggung ( dass unter den sogenannten „billigen Flaggen“ oder „flags of convenience“ ) zu nutzen machen, um Geld zu sparen. Normalerweise führen Schiffe des Reeder die Flagge Ihres Heimatlandes. Sie zeigt an, dass auf dem Schiff das Recht Ihres Heimatlandes gilt. Mit der Ausflaggung und Führung einer anderen ( billig ) Flagge gilt ein anderes Recht.

Grund hierfür ist: Das die Personalkosten zum Beispiel bei Container und Tankerschiffen, Kreuzfahrtschiffen einheimischer Reeder 42 Prozent der Betriebskosten ausmachen, somit lassen sich gerade hier erhebliche Einsparungen erzielen.

Dadurch kann es passieren, das es zu fehlenden Tarifverträgen und fehlenden Kontrollen kommt, und somit es zu nicht eingezahlten und/oder verminderten Sozial und Rentenbeiträge u.a. geführt hat, sodass kein Anspruch, oder nur ein verminderter Prozentsatz den Seeleuten zusteht. Was letztendlich dazu beiträgt, dass Seeleute nach Ihrer Seefahrt mittellos sind. Unverschuldet ohne Ihr Zutun, gleichzeitig involviert sind dann auch die Ehefrauen, Familienangehörige und/oder Witwen.

Aus diesen Beweggründen setzt sich die „Nanoug Foundation“ ein, hier die notwendigen und dringend erforderlichen Lebensunterhaltungskosten monatlich zu Verfügung zu stellen. Dazu gehören auch mittellose Seeleute deren Familien, Witwen und Waisen, die woanders leben und auch nicht eine Wohnung in einer der zwölf Standorte in Anspruch nehmen.

Des weiteren übernimmt die „Nanoug Foundation“ für Auszubildende, Praktikanten und Studierende die Anreise Kosten und die Kosten für die notwendigen Zertifikate, sodass Sie unbeschwert Ihr Praktikum absolvieren können.

Dieses wird zu 70% finanziert von der Nanoug Shipping Company, sowie von der Nanoug Foundation, sowie mit Spenden und auch durch Unterstützung von Reedereien und Kaufleuten.

Und um das auch weiterhin durchführen zu können, bitten wir Sie um Hilfe und Unterstützung.

Jede Spende, wie klein oder groß Sie auch ist, bewirkt sehr viel.

Seeleute – Familien – Witwen – Waisen

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